Barbershop
SmartTones A Cappella Quartett

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Ausgabe 121 vom 8. Oktober 2015


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Barbershop Music
(aus Wikipedia, Stichwort “Barbershop”)

  Barbershop wird traditionell in Quartetten und Chören gesungen, aus musikalischen Gründen (close harmony) meist nach Geschlechtern ge- trennt.
  Typisch für die Barbershop-Musik sind Melodi- en, deren zugrunde liegenden Harmonien sich gemäß dem Quintenzirkel auflösen. Daher ist der Dominantseptakkord der Klang, der den Barber- shop-Gesang am meisten prägt. Bevorzugt werden dabei die stabil klingenden Voicings mit Quinte oder Grundton im Bass sowie Terz und Septime in Bariton und Tenor. Durch Tritonussubstitution ein- zelner Akkorde können Passagen absteigend chro- matisch verschobener Dominantseptakkorde ent- stehen, die an das chromatische Verschieben von Gitarrengriffen erinnern.
  Kennzeichnend für Barbershop-Sätze ist aus- serdem das Stilmittel der Ausschmückungen („embellishments“) durch die drei Begleitstimmen, wenn Melodietöne gehalten werden. Die zum Teil ausschweifende und harmonisch anspruchsvolle Ausschmückung eines gehaltenen Schlusstones eines Satzes nennt sich „Tag“ (englisch für ‚An- hängsel‘). Die Tags sind manchmal so stark ausgearbeitet, dass sie als eigenständige, kurze „Stücke“ in der Barbershop-Szene mündlich 

tradiert kursieren und auch als eigenständige Noten vorliegen. Bei manchen Tags ist sogar nicht mehr zuzuordnen, zu welchem Stück sie einmal gehört haben; viele sind Eigenkompositionen. Die erstrebte obertonreiche Klangfülle („expanded sound“) wird durch dreierlei erreicht:
  untemperierte, das heißt reine Intonation („pitch“)
  differenzierte Lautstärke der vier Akkordtöne („balance“)
  Angleichung der Vokale („blend“)
  Neben einer Obertonverstärkung entstehen dabei zu den Akkorden passende Kombinationstöne, die das Klangerlebnis verstärken und erweitern..Da die relativ rigiden Regeln des Barbershop-Satzes ein bestimmtes Klangergebnis erzeugen, sind gut aufeinander abgestimmte Quartette in der Lage, Barbershop-Sätze nach und nach improvisierend zu erstellen (sog. „Woodshedden“, benannt nach der Vorstellung, dass sich früher Quartette in den Holzschuppen hinterm Haus zurückzogen, um zu improvisieren).
Im Barbershop wird stets vierstimmig gesungen:
  Tenor, Verzierungsstimme, im Quartett der Einzelstimmen leise, im Chor eine kleine Gruppe
   Lead, die Melodie- oder Führungsstimme (engl.

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„to lead“= führen, im Quartett der dominant laute Sänger, im Chor idealerweise die zweitgrößte Stim- me) 
  Bariton (im Quartett eher leise und für die Akkordik zuständig, in aller Regel derjenige Sänger, der das feinste Gehör hat)
  Bass (das „Fundament“ guten Barbershop- Gesangs, im Quartett laut, im Chor im Idealfall die mächtigste Stimme)
  Diese Stimmbezeichnung gilt auch bei Frauen- ensembles. Frauen nutzen auch zumeist die glei- chen Arrangements wie Männerensembles, singen sie lediglich in jeder Stimme ungefähr um eine Quinte höher.
  In der Barbershop-Gemeinschaft ist ein bestimm- tes Repertoire an Songs als Standard festgelegt („Polecats“ oder „Polecat Songs“, die Polecats sind eigentlich die auf Barbershop versessenen, no- torischen Sänger), ein Repertoire, das es ermög- licht, dass so genannte Barbershopper sich frei zusammenfinden und ohne weiteres Kennenlernen gemeinsam singen können. Eine besondere Rolle spielen dabei auch die Tags (s.o.), die es spontan zusammengesetzten Quartetten ohne aufwändiges Töne-Lernen ermöglichen, den gemeinsamen Klang auszuprobieren.

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