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Ausgabe 121 vom 8. Oktober 2015


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Auf nach Halle an der Saale!
Die 4. Seite

Stand: 17.01.15

Hier geht´s weiter mit unseren Nachrichten aus Sachsen-Anhalt.

Der Stadt-Gottesacker

Donnerstag, 25.12.14
  Mitten in der Innenstadt von Halle gibt es einen aussergewöhnlichen Friedhof, den Stadt-Gottesak- ker. Dieser wurde 1558 im Renaissance-Stil errich- tet und hat eine Größe von ca. 200 x 200 m. Umge- ben ist dieser Friedhof von einer Mauer, an deren Innenseite 94 so genannte Schwibbögen erbaut wur- den, in denen Sarg- und Urnengräber untergebracht wurden/werden. Im Inneren des Gevierts ist ein normaler Friedhof mit vielen hundert Gräbern aus den letzten Jahrhunderten, die allerdings überwie- gend kaum gepflegt sind.
  Beeindruckend sind aber die Schwibbögen, wobei über  jedem  eingemeißelte  Informationen zu den

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jeweiligen - früheren und heutigen Nutzern der Grab- stätte zu lesen sind.
  Eine solche Anlage wird “Camposanto” genannt und lehnt sich an an Friedhöfe im Süden Europas. Der Hallesche Camposanto hat im 2. Weltkrieg leider einige Schäden erlitten, die aber nach der Wende nach und nach beseitigt wurden.
  Heute sind fast alle Schwibbögen in einem tadello- sen Zustand, und man ist schon tief beeindruckt vom Wohlstand, der im 16., 17. und 18. Jahrhundert in Halle bestanden haben muss, dass sich so viele Bür- ger derartig aufwendige Grabstätten haben leisten können. Nachstehend noch ein paar Bilder.

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Neuzeitliche Steinmetzarbeit an einem Bogen. Man beachte das Smartphone in der Hand des Skeletts

Auch das ist Halle - die dämlichsten Schilderkombinationen der Republik

  Das habe ich noch nirgendwo in unserer Republik gesehen: Vorfahrt achten und Vorfahrt nebeneinander. Die drei unten stehenden Bilder habe ich während der Fahrt an einer unübersichtlichen Kreuzung gemacht. Da soll sich ein Fremder oder Neu-Hallenser innerhalb einer Sekunde mit anfreunden?! Zugegeben: über dem Vorfahrt-Achten-Schild ist jeweils ein Straßenbahn-Symbol. Aber wer schnallt das innerhalb der Sekunde, die einem bei der Annäherung bleibt.
  Bisheriger einziger Wermutstropfen in Halle, der mich/uns betrifft.

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Wir haben die größte Galerie Europas!

  Wir wohnen im Stadtteil Freiimfelde gleich hinter dem Hauptbahnhof. Das war in der Vergangenheit ein vernachlässigtes Quartier, das sich allerdings in den letz- ten Jahren ordentlich herausgeputzt hat. In den Straßenblocks unseres Viertels gibt es noch einige Häuser, die nach wie vor nicht renoviert wurden - aus welchen Gründen auch immer. Allerdings konnten wir schon in den letzten 2 Jahren feststellen, dass nach und nach das eine oder andere Haus aufwendig renoviert wurde.
  Im Jahr 2012 gab es eine Initiative von Künstlern, die ein einzigartiges Projekt in die Wege geleitet haben. Zahlreiche leerstehende und renovierungsbedürftige Ge- bäude wurden mit Projektmitteln dekoriert. Auf diese Weise entstand in unserem Quartier eine einzigartige Galerie von haushoch dekorierten Häusern.
  Wen es interessiert, kann unter http://www.freiraumgalerie.com/ nachlesen, worum es geht. Viel Spaß dabei. Nachstehend ein paar erste Eindrücke.

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Auf der einen Straßenseite

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Auf der anderen -

und nochmal von drüben

 

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