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SmartTones A Cappella Quartett

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Ausgabe 121 vom 8. Oktober 2015


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Auf nach Halle an der Saale!
Die 6. Seite

Stand: 30.04.15

Hier geht´s weiter mit unseren Nachrichten aus Sachsen-Anhalt.

Die partielle Sonnenfinsternis am 20. März 2015

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  Die Sonnenfinsternis ist natürlich auch in “Dun- kel-Deutschland” registriert worden. Und wie man auf dem Bild links sieht, ist es keineswegs dunkel in Halle gewesen. Hunderte Menschen hatten sich auf dem Marktplatz versammelt und dankbar die Ange- bote der Hobby-Astronomen wahrgenommen.
  Euch im hohen Nordwesten, wo der Himmel wohl wolkenverhangen war, kann ich sagen, dass man den Eindruck einer leichten Dämmerung hatte, als der Mond sich vor die Sonne schob.
  Besonders dankbar bin ich dem Astronomen, der das Geschehen durch sein Teleskop auf eine darun- terliegende Pappe projiziert hat. So klein das Bild, aber so groß die Wirkung im Universum.

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Das älteste Varieté Deutschlands - das Steintor-Varieté

  Auch Halle hat ein Steintor-Viertel, in dem es viele Geschäfte und natürlich, wie überall in der Stadt, alte Gebäude gibt. Das Steintor-Varieté gehört dazu, wur- de es doch schon 1868 zunächst als Reithalle, ab 1889 dann als Theater, Circus, Varieté betrieben. 1600 Sitzplätze hat es damals. Also muss es wohl auch Menschen in der Stadt gegeben haben, die sich den Besuch wünschten und auch leisten konnten.
  Bis 1989 war es neben dem Friedrichstadt-Palast in Berlin das einzige Varieté-Theater in der DDR. Inzwi- schen spielt es in Halle eine ähnliche Rolle wie die Glocke in Bremen. Heute gibt es noch 1200 Sitzplätze im Parkett und auf 2 Rängen.  Zu den Künstlern, die hier aufgetreten sind, zählen Größen wie Max 

WebSteinVar

Raabe, Volker Pispers, Chris Barber, John Mayall, Kurt Krömer, Ralf Schmitz, Wise Guys, Rainald Grebe, Oliver Kalkofe, Frank Schöbel, Art Garfun- kel, Mary, The Chippendales, Bill Wyman.
  Wir haben uns gestern den ersten Besuch geleistet und Cabaret vom Feinsten erlebt. “Männerabend”, gespielt von “Caveman” Felix Theissen und Roland Baisch. Selten so gelacht! Theissen spielt die Figur Tom, den verlassenen Ehemann, während Baisch in zahlreiche Rollen schlüpft: Toms Vater, sein alter Kumpel, als “musikalisches Telegramm” und als Gi- tarre spielendes zweites Ego von Tom, meist mit Ti- teln von Johnny Cash.
  Eine grandioses Erlebnis in toller Atmosphäre!

Die 5 Türme auf dem Marktplatz

  Wenn man aus dem Westen nach Halle einfährt, sieht man die markanten 5 Türme auf dem Markt- platz. Zu 4 von ihnen gibt es eine besondere Ge- schichte, nämlich zu den 4 der Marktkirche. Ur- sprünglich gab es auf dem Marktplatz die Gertruden- kirche und die Marienkirche mit jeweils zwei Türmen. Diese Kirchen standen sich unmittelbar gegenüber. 1529 beschloss man, um dem starken reformatori- schen Einfluss entgegen zu wirken, beide Kirchen ab- zureißen und zwischen den jeweiligen Turmpaaren ein neues, repräsentatives Kirchenschiff zu erbauen.
  Trotzdem wurde 1541 die Reformation in Halle of- fiziell eingeführt. In der Marktkirche erfolgte auch 1546 Luthers Aufbahrung während des Leichenzuges von Eisleben nach Wittenberg.

Web 20141117_133903

  Der 5 Turm, hier auf dem Bild rechts, ist der so genannte “Rote Turm”. An ihm steht übrigens ein Roland, dessen Vorgänger schon im 12. Jahrhun- dert aus Holz erstellt wurde.
  Der Rote Turm war als Uhr- und Glockenturm errichtet worden, hatte aber nur 2 Glocken. 1999 wurde ein Carillion (Glockenspiel) mit 76 Glocken mit einem Gesamtgewicht von 56 Tonnen installiert. Die größte Glocke trägt den Namen “Dame Händel”, hat einen Durchmesser von 2,36 m und wiegt etwa 8 Tonnen. Durch die zusätzlichen 5 Uhrenglocken ist dieses Glockenspiel das größte in Europa und das zweitgrößte weltweit.Die Melodie des Uhrenschla- ges entspricht dem des Londoner House of Parlia- ment.

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